Olaf Grewe

Mein Eindruck

Bloggerrelations Teil III: Die Beziehungspflege

Bloggerrelations – das verkannte Potenzial III

Ach, da haben wir sie nun alle beisammen. Unsere lieben Blogger. Doch was nun? War das ein Strohfeuer, was ich aufblitzen sah? Leider war es das auch nur zu oft. Ich denke, dass es sich lohnt, etwas in die Beziehung zu investieren. Warum auch nicht bei Bloggern? Im dritten Teil bleiben ich beim Thema und gebe wieder ein paar Regeln mit auf den Weg. Zu Teil I und II geht es bei Klick.

Regel Nummer eins: Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Der erste Kontakt

Auf die Recherche  folgt der Erstkontakt. Wie bei StarTrek gelernt, gehen wir behutsam vor. In den ersten Beziehungen können schon mal Projekte realisiert werden. Beziehung heisst für mich aber weit mehr, als Cash für einen Beitrag zu bieten.

Beziehung heisst für mich, miteinander zu sprechen und ein gegenseitiges Geben und Nehmen zu etablieren. Daniel Rei von Brack meint, dass eine speditive Lieferungen von zugesagten Inhalten – kurzum Verlässlichkeit – sehr wichtig seien, um die Beziehungen zu pflegen. Da stimme ich ihm voll und ganz zu. Ferner ist Daniel der Ansicht, dass auch „Affiliate-Links, von denen Blogger immer dann profitieren, wenn ein Blogleser über seinen Link bei uns in den Shop kommt und was bei uns kauft“ gut für die Beziehung sind. Heisst: Reden und handeln sind Kern einer guten Beziehung.

Regel Nummer zwei: Zeige Wertschätzung

Aber heisst es nicht seit Vergil „Fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen?“. Nicht unbedingt, denn das heisst nicht, dass ich den Blogger kaufe, sondern ihn wertschätze. Bei einer gekauften Anzeige kommt ja auch keiner auf die Idee, dass ein Unternehmen eine Zeitung kauft. Kurzum, aus soliden Beziehungen ergeben sich weitere Kontakte und passgenaue Kooperationen. So mausert sich die anfänglich kurze Liste zu einer veritablen kundenspezifischen / themenspezifischen Liste – die stets gehegt und gepflegt werden will.

Ach ja, so einfach geht’s auch nicht, Listen zu führen, wie Blogging Tom so richtig sagt.

„Das Schöne an schreibgeschützten Leitbloggerlisten: Der erste wird der einzige bleiben…“

Regel Nummer 3: Der richtige Massstab.

Haben sich Beziehungen ergeben, sind erste „Liebkosungen“ ausgetauscht muss die Bloggerliste bewertet werden. Warum? Siehe oben: Wir wollen ja passgenaue und effektive Bloggerrelations betreiben, die beiden Seiten nutzen. Eine Möglichkeit der Bewertung ist das emotionale: Wie ist der Umgang, ist der Blogger/Bloggerin nett, ist er/sie verlässlich… Dann gibt es die zahlengetriebene Möglichkeit:

  • Wie viele Follower hat der Blog?
  • Auf welchen Social Media ist der Blog beworben?
  • Werden Artikel geteilt und wenn ja, wie oft?
  • Wie viele Beiträge zu meinem Thema hat der Blog?
  • Spricht der Blogger/die Bloggerin positiv, negativ oder neutral von mir, wenn überhaupt?
  • Muss ich den Blogger/die Bloggerin „bekehren“, weil er/sie etwas falsches schreibt?
  • Besteht Fachkompetenz oder nicht? Auf welchem Level?

Eine solche Bewertung zeigt schnell, ob es sich um einen einflussreichen und auch vertrauensvollen Blog handelt oder nicht. Wenn ich dann noch die Blogger kenne und Beziehungen aufgebaut habe, dann kann ich die Werte auch vertrauensvoll als Massstab ansetzen. So etwa, um zu entscheiden, welchen Blogger ich für meine Massnahme ansprechen möchte.

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Ein Kommentar zu “Bloggerrelations Teil III: Die Beziehungspflege

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. November 2013 von in PR&Kommunikation, Weblogs und getaggt mit , , , , , , .
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