Olaf Grewe

Mein Eindruck

Die Sache mit dem Ausprobieren

Soeben habe ich bei Goldbach Media einen netten Anlass besucht. Thema: Content Marketing Trends, Technologien, Strategien & Tipps für morgen. Fazit, spannende Zusammenfassung der aktuellen Entwicklungen im Bereich Social Media (im erweiterten Sinne).

Immer wieder denke ich nach solchen Anlässen, dass die Kommunikation von Unternehmen eigentlich nur an dreierlei Dingen krankt: Mut, Resourcen und Wissen. 

  • Mut: Wir leben in Zeiten, in denen Kommunikation sehr vielen, schnellen Veränderungen unterworfen ist. Tools und Kommunikationswege verändern sich permanent. Es wäre also sehr naheliegend, wenn Unternehmen den Mut aufbrächten, neue Kommunikationswege einfach mal zu testen. Zum Beispiel Snapchat. Einfach mal schauen, wie das geht. Aber halt, da sind wir wieder bei dem von mir am meisten gefassten Wort „Aber“. Aber wem nutzt das? Aber ich erreiche meine Zielgruppe nicht. Aber das ist doch morgen wieder weg? Aber das mag unser Anwalt nicht. Alles valide Fragen, die valide Antworten benötigen. Und schon sind wir bei den… 
  • Ressourcen: Nicht jedes Unternehmen ist in der Lage, einfach mal was zu testen. Allein die Anzahl der Mitarbeitenden, also eher die nicht vorhandenen Mitarbeiter, verhindert oft einen Test neuer Möglichkeiten. Oder das Budget, mit dem man eventuell eine Agentur beauftragen könnte. Aber auch die vorhandene Hardware limitiert viele Aktionen. Kurzum, einfach ist es nicht.  Und wenn dann noch fehlendes Wissen hinzukommt, dann wird es richtig eng. 
  • Wissen: Es geht nur mit grossem Aufwand, Wissen aufzubauen, wenn die Ressource Zeit fehlt. Und wenn niemandem klar ist, welche Strategie auf welchem Kanal verfolgt wird und strategisches Wissen komplett fehlt (z. B. Weil niemand die Zeit für eine Strategieentwicklung hatte) oder das Wissen um den Kanal selbst, dann kann auch niemand sagen, dass ein Test erfolgreich war oder eben nicht. 

    Also, investieren wir mal Zeit in Wissen, dann geht die Beantwortung der Punkte 1 bis 2 auch leichter von der Hand. Und dann kann man sauber neue Kommunikationswege testen. Aber, alles nicht so simpel. 

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    Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. September 2016 von in Allgemein, PR&Kommunikation, Social media.
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